Trekkingnahrung oder Fertiggericht

 

Das Thema Ernährung spielt im Flucht-, Krisen oder  Katastrophenfall eine wichtige Rolle. Natürlich können Sie sich auch über einen längeren Zeitraum ausschließlich mit Notnahrung wie NRG-5,  BP-5, BP-WR usw. ernähren, da diese Produkte alle für das Überleben notwendigen Bestandteile enthalten.

 

Essen in der Krise soll aber nicht nur den Kalorienbedarf für einen Tag decken, sondern Essen kann uns in der Krise auch mentale Kraft geben! Essen muss auch mal schmecken! Und im Lager ein gut schmeckendes Gericht zu essen, motiviert ohne Frage.

 

Hier kommt Trekkingnahrung ins Spiel. Trekkingnahrung sind gefriergetrocknete Mahlzeiten in Tüten, die in verschiedenen Geschmacksrichtungen von mittlerweile unterschiedlichen Herstellern angeboten werden.

 

Hier finden Sie Gerichte für Vegetarier, Veganer und auch Fleischgerichte mit Rind, Schwein und Huhn.

 

 

Doch worin liegt der Unterschied zu Produkten vom Supermarkt?

 

Werden doch diese gefriergetrockneten Gerichte zwischen 1,50 € und 2,50 € angeboten! Und liegen somit deutlich unter dem Preis einer Trekkingmahlzeit, die zwischen 5,-€ und 7,50 € liegen.

 

 

Es gibt durchaus Gemeinsamkeiten, aber eben auch große Unterschiede. Trekkingnahrung hat zunächst mehr Kalorien je Gramm. Blick man genauer auf die Nährwerttabelle und Zutatenliste, so wird ein weiterer Unterschied deutlich.

 

Trekkingnahrung verzichtet auf ein überhöhtes Maß an (billigen) Fetten und Zucker. In Summe sind die Mahlzeiten so besser auf die Bedürfnisse von Personen ausgerichtet, die im Outdoor-Einsatz unterwegs sind.

 

Ein großer Unterschied liegt allerdings auch in der Zubereitung. Trekkingmahlzeiten müssen nur mit kochendem Wasser übergossen werden und dann eine bestimmte Zeit in der geschlossenen Tüte ziehen.

 

Handelsübliche gefriergetrocknete Mahlzeiten müssen meist über einen längeren Zeitraum (6 bis teilweise 15 Minuten) unter leichter Hitze kochen, was im Krisen-, Flucht oder Katastrophenfall einen erhöhten Brennstoff- verbrauch bedeutet. 

 

Brennstoff kann im Krisenfall durchaus Mangelware sein, zudem bedeutet mitgeführter Brennstoff zusätzliches Gewicht.

 

Die Rechnung ist hier ganz einfach!

 

Die Zeit bis das Wasser Kocht ist für beide Gerichte gleich. Nur handelsübliche Gerichte müssen zusätzlich über die auf der Tüte angegebene Zeit kochen, was eben 6 bis teilweise 15 Minuten mehr Brennstoffbedarf bedeutet.

 

Kann das Gericht vom Discounter eine alternative zur reinen Trekkingmahlzeit sein?

 

Ja! Unter Umständen kann solch ein Produkt durchaus eine alternative zur reinen Trekkingmahlzeit sein. Spielt Brennstoff keine Rolle, so kann ein solches Produkt durchaus auch mal im Krisenfall verwendet werden. Leicht und Platzsparend sind diese Gerichte allemal. Auch kann es ja sein, dass Sie keine zusätzlichen Kalorien benötigen, da Sie mehrere Tage im Lager verbringen.

 

Am offenen Feuer, können Sie solche handelsüblichen Gerichte durchaus verwenden. Hier spielt Brennstoff nicht immer eine Rolle. Und den Topf für 15 Minuten mal ins Feuer gehängt oder in die Glut gestellt, sollte im Lager am offenen Feuer immer möglich sein.

 

Für die Bevorratung von Krisennahrung gilt noch anzumerken, dass Trekkingnahrung meist länger haltbar ist als das Produkt aus dem Supermarkt.

 

Fazit

 

Trekkingnahrung mach immer dann Sinn, wenn Brennstoff, Zeit und Kalorienbedarf von besonderer Bedeutung sind. Im Fluchtfall, wo es unter Umständen auf jede Kleinigkeit ankommt, kann ich nur Trekkingnahrung empfehlen. Zusätzlich mitgeführte Notnahrung wie NRG-5,  BP-5, BP-WR usw. runden die Sache ab.

 

Im Krisen- oder Katastrophenfall, kann das gefriergetrocknete Fertiggericht aus dem Supermarkt durchaus Sinn machen und ist eine günstige Alternative, mit entsprechen- den Einschränkungen.

 

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Marco Hummel © Der Survival Profi - Page last updated: 28.09.2019