Gefahr durch Zecken

 

Speziell Outdoor-Freunde aber auch viele Menschen sind gerne draußen in der Natur, arbeiten im Garten, tollen auf der Wiese im Freibad mit den Kindern herum und streicheln unsere vierbeinigen Freunde.

Um zu verhindern, dass wir uns dabei unbemerkt Zeckenstiche und gesundheitliche Probleme einhandeln, habe ich hier 8 Tipps für Sie:

 

1.

Machen Sie sich bewusst, wo das Zecken-Risiko am höchsten ist!

Das ist z. B. besonders dort, wo es viele Kleinnager gibt, Eichhörnchen, Igel, Mäuse, Ratten usw. Kleinnager sind wichtige Wirtstiere für Zecken. Auch der heimische Garten ist ein Risikogebiet, wenn er nicht ausgesprochen tro- cken und sonnig liegt. Schattige Wiesen und Waldränder sind ebenfalls klassisches Zeckenterritorium.

 

2.

Nutzen Sie Insektensprays und -lotions! (Zeckenschutzmittel)

Zwar hält die Wirkung der meisten Insektensprays und -lotions nicht lange an, aber wenn man daran denkt, sich bereits nach 20 bis 30 Minuten erneut einzucremen oder einzusprühen, dann zeigen diese Mittel durchaus Wirkung.

 

3.

Haben Sie immer etwas zur Zecken-Entfernung dabei!

Mit einer Nagelschere beispielsweise können Sie blitzschnell den Zeckenkörper vom Kopf trennen, Krankheits- erreger haben dann keine Zeit mehr, in Ihren Körper einzudringen. Der Zeckenkopf wächst heraus, das ist das kleinste Problem. Aber auch eine Zeckenschlinge oder eine Zeckenkarte leistet gute Hilfe. Schlecht sind stumpfe Pinzetten und die eigenen Finger. Damit quetscht man die Zecke unnötig, die bei ihrem Überlebenskampf dann Krankheitserreger überträgt.

 

4.

Schließen Sie die Hosenbeine z.B. stecken Sie die Hosenbeine in Ihre Socken!

So verhindert man eher, dass Zecken unbemerkt unters Hosenbein krabbeln und sich in aller Ruhe eine Stelle zum Stechen suchen. Möglichst nicht mit nackten Beinen mit Wiesen, Farn und Büschen in Berührung kommen. Wer helle Kleidung trägt, sieht eher einen dunklen Punkt, als wenn man dunkle Kleidung trägt.

 

5.

Nehmen Sie einen Stock mit!

Mit diesem Stock können Sie überhängende Vegetation zur Seite schieben und vermeiden, damit in Berührung zu kommen.

 

6.

Suchen Sie Ihren Körper ab!

Das gilt besonders auch für Kinder. Nach einem Aufenthalt im Freien empfiehlt es sich, den Körper sehr sorgsam nach kleinen schwarzen Punkten abzusuchen. Auch zwischen den Kopfhaaren nachschauen und hinter den Ohren, in der Kniekehle, die Arme, die Armbeugen, die Achselhöhlen, die Flanken und den Genitalbereich. Beim Über- nächtigen im Freien, sollte Sie sich auf Touren angewöhnen, jeden Abend einen „Zeckentest“ zu machen. Schläft man in einer z.B. selbstgebauten Hütten, kommt ein weiterer „Zeckentest“ jeden Morgen hinzu. Sucht Sie Ihren Körper dabei - soweit möglich - vollständig und intensiv ab. Und zwar solange es abends noch hell ist.

 

7.

Bringen Sie keine Zecken mit nach Hause!

Der geliebte Vierbeiner sollte sorgsam untersucht werden, gleiches gilt für die Kleidung. Zecken überleben spielend einen normalen Waschmaschinengang bei 40° Celsius.

 

8.

Entfernen Sie Zecken schnell und schonend!

Siehe auch Tipp Nummer 3. Die Zecke soll möglichst keine Gelegenheit mehr haben, Ihren Darminhalt in ihr Opfer zu entleeren.

 

So entfernen Sie Zecken richtig

 

Hat Sie eine Zecke erwischt, sollten Sie diese schleunigst entfernen. Denn je länger sie saugt, desto höher wird das Risiko für übertragbare Krankheiten – insbesondere Borreliose. Außerdem können die Tiere die Frühsommer-meningoenzephalitis (FSME) übertragen.

 

Wie Sie Zecken am besten beseitigen, darüber kursieren zahlreiche Gerüchte. Doch Sie sollten weder Öl, Kleber noch Alkohol auf die Zecke träufeln. Dadurch kann sich die Zecke übergeben und erst recht Erreger übertragen. Auch Methoden, wie das Spinnentier nach links oder rechts drehen sind nicht empfehlenswert, denn häufig bleiben dabei die Beißwerk- zeuge der Zecke in der Haut stecken.

 

So machen Sie es richtig: Langsam und kontinuierlich den Holzbock mit einer feinen Pinzette, einer Zeckenzange oder -karte aus der Haut ziehen. Dabei die Zecke möglichst nicht quetschen und dicht über der Haut packen. Anschließend die Einstichstelle desinfizieren. Erwischen Sie die Zecke nicht vollständig, brauchen Sie nicht in Panik zu geraten. Beobachten Sie die Stelle einige Tage. Entzündet sich die Hautregion – wird also rot, schmerzt oder juckt – gehen Sie am besten zum Arzt.

 

(Bildquelle http://www.apotheken-umschau.de)

 

Tipp von mir

 

Ich habe für mich den Zeckenhaken endeckt.

Dieser wird zwar gerne für die Anwendung bei Haustieren wie z.B. dem Hund oder bei der Katze verwendet, funktioniert aber auch bestens bei den Zweifüßlern.

Einfach in der Handhabung, billig in der Anschaffung.

 

Den OTOM Zeckenhaken Tick Twister von H3D bekommen Sie im Onlineshop, in der Apotheke oder in freien Handel.

 

(Bildquelle http://www.otom.com)

 

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Marco Hummel © Der Survival Profi - Page last updated: 08.03.2019