Behandlung von Blasen

Allgemeines

 

Die Füße sind ein nicht ganz unwesentliches Werkzeug beim Laufen. Besonders im Flucht oder auch Katastrophenfall sind wir auf unsere Füße angewiesen. Blasen oder sonstige schmerzhaften Verletzungen können wir in einer solchen Situation nicht gebrauchen.

 

Wesentliche Themen dabei sind die Belastung der Füße, die Vorbeugung geben Blasen und die Pflege der Füße.

 

Druckstellen und Verhärtungen

 

Oft wird die Haut an einigen typischen Stellen der Fußsohle beim längeren laufen hart. Das verursacht schmerzhafte Druckstellen, besonders an der Ferse und am großen Zeh.

 

 

Ohne Behandlung und Pflege gibt es nach einer geraumen Zeit Verhärtungen und Risse. Dem kann vorgebeugt werden, indem man die Füße vor dem Wandern eincremt. Zudem beugt dies auch Blasen vor. Besonders Empfehlenswert ist Hirschtalg.

 

Nachstehend zwei Produkte, die ich Empfehlen kann:

 

Blasen

 

Blasen entstehen durch Reibung, Wärme und Druck zwischen feuchter Haut und Strumpf bzw. Schuh. Die Flüssigkeit drückt auf die darunter liegenden Nervenenden, was Schmerzen hervorruft. Je tiefer eine Blase in der Haut liegt, desto schmerzhafter ist sie und desto langsamer heilt sie. Um Blasen zu vermeiden hilft zunächst das Vorbeugen.

 

 

Vorbeugen

 

Das Beste ist, Blasen erst gar nicht entstehen zu lassen. Der erste Punkt ist hier das Richtige Schuhwerk. Der nächste Punkt sind die passenden Socken. Auch hier gibt es einige Verhaltensregeln, die Sie beachten sollten. Ein weiterer Punkt ist es, die Füße trocken zu halten.

 

 

Rechtzeitig reagieren

 

Schon wenn man erste Scheuerstellen bemerkt, sollte man sofort eine Rast einlegen und die Stellen mit Leukoplast abkleben.

Auf keinen Fall sollten Sie Wundpflaster (mit Polster) verwenden, da das Polster dann auf der wunden Stelle weiterscheuert. Nimmt man einfaches Tape, dann scheuert der Schuh oder der Socken auf dem Tape, während sich auf der Haut nichts mehr hin und her bewegt. Zum Abkleben sollten die entsprechenden Stellen trocken und fettfrei sein, also nicht vor dem Kleben eincremen!

 

 

Die Blasenbehandlung

 

Wenn die Blase erst mal da ist, nimmt man am besten Blasenpflaster. Brauchbare Sets bekommen Sie in jeder Apotheke meist sogar im Supermarkt oder online.

 

Für spezielle Stellen, wenn man weiß, dass man hier öfter Blasen bekommt, gibt es zum Beispiel ein Blasenpflaster für Zehen.

 

Nachstehend einige Blasenpflaster, die ich empfehlen kann:

 

 

 

Vor der Verwendung des Blasenpflasters  ist sicher zu stellen, dass der Fuß trocken und fettfrei ist. Außerdem sollte man die Gebrauchsanweisung lesen. Bei vielen Blasenpflastern müssen diese vor dem Aufkleben in der Hand angewärmt werden.

 

Falls man kein Blasenpflaster zur Hand hat, nimmt man wieder Tape. Auf keinen Fall normales Pflaster verwenden!

 

Das Blasenpflaster oder Tape dann solange drauf lassen, bis es von allein irgendwann abfällt.

 

Blasen nicht aufstechen. Die Hautschicht schützt die Verletzung vor Keimen und wirkt wie ein Verband.

 

Ist die Blase geplatzt, muss die Stelle umgehend desinfiziert werden! Hierzu können Sie zum Beispiel ein Antiseptikum aus dem Medikit verwenden. Kleine Hautfetzen können vorsichtig mit einer Schere oder einem Skalpell entfernt werden, aber die Wunde nicht vergrößern!

 

Im Ausnahmefall kann man größere Blasen, die nicht tief in der Haut liegen, mit einer desinfizierten Nadel oder einer sterilen Kanüle aufstechen. Dann umgehend desinfizieren und mit einem Blasenpflaster abkleben, um das Eindringen von Keimen zu vermeiden.

 

Arbeiten Sie an einer offenen Blase immer steril und sauber. Das desinfizieren der Wunde sollte hierbei nicht versäumt werden.

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Marco Hummel © Der Survival Profi - Page last updated: 28.09.2019