Der 10 Punkteplan für die erfolgreiche Flucht

 

 

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Die Fähigkeiten und das Wissen, wie ich mich in einem Fluchtfall zu verhalte habe, entscheidet über Erfolg oder Misserfolg.

 

Besonders bei der Flucht vor einer Strafverfolgungsbehörde sollte man auch den Punkt erkennen, ab dem es keinen Sinn mehr macht zu flüchten. Auch dass Stellen (sich ergeben) sollte nach einem klaren Muster ablaufen, so dass Sie klar signalisieren, dass Sie unbewaffnet sind und sich ohne jeglichen Widerstand festnehmen lassen. Hierzu aber mehr im Verlauf meines Beitrages.

 

Warum ich flüchte, kann unterschiedliche Gründe haben! Hierzu habe ich bereits in anderen Beiträgen einiges zum Thema geschrieben.

 

Diese Punkte sollten Sie bei einer Flucht beachten:

 

Ich habe Ihnen einen 10 Punkte Plan aufgestellt wie Sie sich bei einer Flucht verhalten sollten. Es gibt natürlich weit aus mehr Fähigkeiten die für eine erfolgreiche Flucht von Nöten sind, aber die wesentlichsten Punkte sollten Sie beachten. Prinzipiell müssen Sie immer auf die aktuelle Lage reagieren, sodass dies nur ein grober Anhaltspunkt ist, worauf Sie achten sollten.

 

  • Versuchen Sie am ersten Tag der Flucht den größtmöglichen Abstand zu dem Ort herzustellen, von wo aus Sie geflüchtet sind. Versuchen Sie zu Fuß 30, 40 oder auch 50 km in eine Richtung zu marschieren. Je mehr Abstand Sie schaffen, umso erfolgreicher kann die Flucht werden. Sie sollten Sich im Verlauf der Flucht mehrere 100 km vom Ursprungsort entfernen und dass in der kürzesten Zeit.

 

  • Flüchten Sie nur in der Nacht. Nutzen Sie die Dunkelheit zu Ihrer Flucht. Zwar müssen Sie unter Umständen am ersten Tag zunächst am Tag einen Abstand zum Flucht Ort herstellen! Aber dann gilt nur noch die Regel: In der Nacht marschieren und am Tag ruhen. Kleiner Tipp am Rande! Ein gefundenes Fahrrad kann Ihren Fluchtabstand in kürzerer Zeit vergrößern.

 

  • Versuchen Sie am Tag ein Versteck zu finden, von dem aus Sie sich einen guten Gesamtüberblich verschaffen können. Es sollte ein Ort sein, von dem Sie rechtzeitig mitbekommen, wenn sich jemand Ihrem Versteck nähert.

 

  • Setzen Sie sich mit dem Bau und dem tarnen von Verstecken auseinander. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten wie beispielsweise der Bau eines Erdloches, das mit Material der Umgebung getarnt wird. Ein perfektes Versteck kann so gut sein, dass sich Personen nur wenige cm von Ihnen befinden ohne Sie zu entdecken.

 

  • Eignen Sie sich die Fähigkeiten an, wie Sie sich vor den Wärmebildkameras der Hubschrauber schützen können! Hier kann beispielsweise eine Rettungsdecke Wunder bewirken. Sie müssen wissen, wie Sie Ihre Wärmesignatur verbergen können.

 

  • Oftmals scheitert eine Flucht aufgrund von Kälte, Hunger und Durst. Daher sollten Sie sich mit allen Themen rund um das Überleben in der Natur (Survival) auseinandersetzen. Auch die Flucht im urbanen Bereich bedarf einiger Spielregeln. Zu diesem Thema folgt ein gesonderter Beitrag.

 

Meist werden von Behördlicher Seite, Hunde zur Suche eingesetzt „Mantrailer oder Personenspürhunde“ genannt. Hier lohnt es sich durchaus einmal sich mit der Fähigkeit dieser Hunde auseinander zu setzen. Nur wer das Wissen hat, wie die Hunde arbeiten, hat eine realistische Chance sich aus dem Suchradar der Hundenase zu entziehen.

 

Mantrailer können nicht nur auf Spuren von Fußgängern eingesetzt werden, selbst die relative Abgeschlossenheit eines fahrenden Autos verhindert nicht, dass die Personen verfolgbare Spuren hinterlassen. Beim Mantrailing werden die Duftmoleküle der Zielperson gesucht und nicht die Bodenverletzungen wie bei der Fährtenarbeit. Beim Mantrailing wird ein Geruchsträger mit dem Individualgeruch der zu suchenden Person verwendet, um den Hund auf die Spur anzusetzen. Die Qualität des Geruchsträgers ist entscheidend für den Verlauf der Suche. Menschliche Zellen bleiben über unterschiedlich lange Zeiträume erhalten: Hautzellen etwa 36 Stunden, rote Blutkörperchen dagegen etwa 120 Tage. Das allein begrenzt schon die Haltbarkeit einer Duftspur. Zusätzlich kommen Einflüsse wie Witterung, chemischen Substanzen und weitere Stoffe hinzu, die für eine längere oder kürzere Haltbarkeit der Duftspur verantwortlich sind. Grundsätzlich sind derzeit validierte Aussagen über die Nachverfolgbarkeit einer Geruchss

pur nur begrenzt verfügbar. Studien belegen Spuralter von 48 Stunden bis zu sechs Monaten.

 

Um der Hundenase zu entkommen sollten Sie nachstehende Regeln beachten:

 

  • Vermeiden Sie das durchqueren von Dickicht wie hohes Gras, hohe Wiesen, Mais- oder andere Felder die hoch bewachsen sind. Hier hält sich die Duftspur länger und intensiver. Nutzen Sie lieber freie Flächen für Ihre Flucht.

 

  • Versuchen Sie Gewässer wie Flüsse zu durchqueren. Hier verliert sich die Duftspur im Wasser. Jedoch sollten Sie auch hier entsprechende Verhaltensregeln beachten. Durchqueren Sie den Fluss lediglich von der einen zur anderen Seite, so ist es ein Einfaches die Spur auf der anderen Seite des Gewässers neu aufzunehmen. Gehen Sie wie folgt vor: Durchqueren Sie das Gewässer und auf der anderen Seite des Gewässers entfernen Sie sich rund 50 bis 100 Meter von dem Gewässer. Laufen Sie dann rückwärts, auf derselben Spur zum Gewässer zurück, steigen erneut in den z.B. Fluss und laufen oder schwimmen Sie mindestens 500m besser 800m Flussabwärts.

 

  • Legen Sie auf der Flucht Spuren von toten Tieren, Kadavern oder Blut. Dies wird zwar Ihre Duftspur nicht überdecken aber der Hund wird zunächst abgelenkt und Sie gewinnen eventuell einige Minuten mehr an Vorsprung.

 

  • Je nach Situation kann die Fahrt mit Bus, Bahn oder mit dem PKW dazu führen, dass der Hund Ihre spur verliert. Hier gilt natürlich einzuschätzen, ob Sie eine Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln überhaupt wagen können. Werden Sie bereits über die bekannten Medien wie TV, Rundfunk oder der Tageszeitung gesucht, so ist Ihr Gesicht bekannt und Sie können sich daher nicht mehr in der Öffentlichkeit bewegen.

 

Dass Sie Ihr Mobiltelefon nicht mehr nutzen sollten bzw. erst gar nicht mehr einschalten dürfen, muss jedem klar sein. Auch das Bezahlen mit EC oder Kreditkarte wird Ihren Standort verraten. Versuchen Sie auch nicht Personen Ihres privaten Umfeldes zu kontaktieren.

 

Haben Sie nur Plastikgelt (EC oder Kreditkarte), so sollten Sie sich so schnell wie möglich den größt möglichen Betrag von Ihrem Konto am nächsten Geldautomaten abholen. Hier werden Sie vermutlich noch einmal Ihren Standort preisgeben müssen. Achten Sie darauf, dass Sie hierbei nicht Ihre Fluchtrichtung verraten. Ab dann müssen Sie unsichtbar werden.

 

Die Flucht ist gescheitert!

 

Prinzipiell muss man der Strafverfolgungsbehörde eins zugutehalten! Meist sind diese erfolgreich und der Gesuchte wird nach Stunden, Tagen oder nach Monaten dingfest gemacht. Dies ist durchaus positiv, zumal es sich meist um „böse Jungs“ handelt, die etwas angestellt haben und die auch berechtigt gesucht und hoffentlich auch verhaftet werden.

 

Und hier einige Verhaltensregeln -auch für die „bösen Jungs“-  wie man sich richtig Stellt, also aufgibt oder sich ergibt.

 

Sobald ich mich in einer ausweglosen Situation befinde und eine Festnahme meiner Person unvermeidbar ist, sollte ich klar signalisieren, dass ich:

  • unbewaffnet bin

und

  • keinen Widerstand leisten werde
  •  

Auch wenn ich vermeintlich unschuldig bin, sollte ich die Festnahme ohne jegliche Gegenwehr über mich ergehen lassen.

 

Legen Sie alle Waffen ab. Besser ist natürlich erst gar nicht mit Waffen erwischt zu werden. Werfen Sie die Waffen ohne hektische Bewegungen außerhalb Ihres Aktionsradius. Teilen Sie mittels Sprache mit was Sie tun.

 

Knieen Sie sich mit dem Rücken zu den Personen die Sie festnehmen werden. Heben Sie beide Arme weit nach außen/oben und spreizen Sie die Finger. Leisten Sie keinerlei Widerstand bei der Festnahme.

 

Es muss ganz klar erkennbar sein, dass Sie keine Waffen in Ihrem Zugriffsbereich haben und sich ohne Widerstand festnehmen lassen. Machen Sie keine hektischen Bewegungen und teilen Sie mit, wenn sich beispielsweise noch ein Messer in Ihrer Tasche befindet. Antworten Sie auf gestellte Fragen und tun Sie das, was man Ihnen sagt.

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Marco Hummel © Der Survival Profi - Page last updated: 23.10.2020